| Kontrollen
nach dem FLP - Flower Label Programm e.V.
Fast die Hälfte der in Deutschland verkauften Blumen kommen
aus Ländern wie Ecuador, Kolumbien, Kenia, Simbabwe, Israel,
Spanien, Türkei und anderen.
In
diesen Ländern arbeiten insbesondere Frauen auf den Blumen-Farmen.
Ihre Arbeitsbedingungen sind häufig nicht so "rosig".
Fehlender Arbeitsschutz führt zu Unfällen, unzureichende
Arbeitsverträge und Arbeitszeitregelungen zu familiären
Problemen, fehlender Umweltschutz zu lokalen Belastungen.
Deshalb haben 1998 die Interessenverbände des Blumenhandels,
der Blumengroß- und Importhandelsverband, der Fachverband
Deutscher Floristen, die Menschenrechtsorganisation FIAN, das evangelische
Hilfswerk "Brot für die Welt", das Kinderhilfswerk
"terre des hommes" und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
das "Flower Label Programm" (FLP) gegründet. Das
Programm legt Richtlinien für die menschenwürdige und
umweltschonende Blumenproduktion fest. Es definiert soziale, arbeitsrechtliche
und ökologische Standards und überwacht deren Einhaltung
in der internationalen Blumenproduktion.
Weltweit kann sich jede Blumenfarm nach den FLP-Standards von unabhängigen
Gutachtern, wie der ACG, prüfen lassen und Mitglied im Flower
Label Programm werden - vorausgesetzt, die o.g. Standards sind erfüllt.
Nach der Prüfung werden die Farmen mit einem FLP-Zertifikat
ausgezeichnet und sind damit berechtigt, Blumen mit dem FLP-Siegel
auf dem Markt anzubieten.
Alle FLP-Mitgliedsfarmen sind verpflichtet, diese Standards einzuhalten.
Wenn Sie Blumenproduzent sind und Mitglied im Flower Label Programm
werden möchten, wenden Sie sich an das FLP
Office.
Dort wird manIhnen dann einen Termin nennen, an dem die Erst-Inspektion
Ihrer Farm durch die Agrar Control GmbH (ACG) durchgeführt
werden kann.
Hat Ihre Farm die Erst-Inspektion erfolgreich bestanden, erhalten
Sie das FLP-Zertifikat und sind damit berechtigt, Blumen mit dem
FLP-Label auf dem Markt anzubieten.
Haben Sie Fragen? Die ACG hilft Ihnen gerne weiter.
Hier
mehr zum Flower Label Programm
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